Nerv mich nicht – über den Umgang mit unangenehmen Zeitgenossen


Wer kennt sie nicht? Menschen, um die wir lieber einen grossen Bogen machen möchten oder solche, die spontan in unser Leben treten und uns die Laune vermiesen. Gerade in den Tagen um die Weihnachtszeit ist es ganz hilfreich, ein Rezept für den Umgang mit Menschen zu haben, die ungute Gefühle in einem auslösen, sobald wir an sie denken. 

Die Übung ist ganz einfach. Überlege dir, bei welchen fünf Menschen dir, wenn du an sie denkst, nichts Gutes in den Sinn kommt. Egal, wie deine Beziehung zu diesen ist, vergiss diese Umstände für einen Moment und überlege Dir, was Du bei einer Begegnung mit diesen Menschen von ihnen hören möchtest. Visualisiere eine kurze Szene und immer, wenn Du künftig an diesen Menschen denkst oder ihm begegnest, denkst du an diese von dir konstruierte Szene und lässt sie vor deinem inneren Auge ablaufen. Höre dabei, was dein Gegenüber zu dir sagt und wie du dich dabei fühlst. Du erlebst die Szene in der ersten Person, also nicht als aussenstehender Zuschauer. 

Diese Übung bewirkt, dass die negativen Gedanken, und damit die Erwartungen, die du hast, weniger werden oder sogar ganz ausbleiben. Vielleicht verbessert sich auch die Beziehung zu diesen Menschen. Sei gespannt, was dich erwartet. 

Ich wünsche dir frohe Weihnachtsfeiertage und für das neue Jahr nur das Beste. 

Herzlich, 

Lisa

Glaubenssätze und wie sie dein Leben bestimmen


Jeder hat sie, bei jedem entfalten sie eine Wirkung. Manchmal, wünschenswerterweise ist es eine positive Wirkung, öfters leider eine negative solche. 

Glaubenssätze sind Annahmen, die du über dich hast. Sie stammen oft aus deiner Kindheit und Jugend und diejenigen, die diese im Unterbewusstsein verankert haben, sind wir selbst. Es macht somit wenig Sinn, zu erforschen, von wem wir die Glaubenssätze haben. Es geht darum, die Verantwortung zu übernehmen und die Glaubenssätze zu transformieren.

Ich möchte heute einen Glaubenssatz thematisieren, der wahrscheinlich wenig gesehen wird. Es mag erscheinen, er sei unwichtig, denn im Gegensatz zu Glaubenssätzen wie «mich liebt keiner» oder «ich bin nicht gut genug», scheint er banal und nichtssagend. Der Glaubenssatz heisst «ich gehöre nicht dazu». Frage dich, wo du nicht dazu gehörst aber gerne dazu gehören würdest. Schaue kurz, woher der Glaubenssatz stammt. Vielleicht wurdest du in deiner Kindheit ausgeschlossen oder warst einfach anders, als andere und glaubtest irgendwann, du gehörst nicht dazu. Verwende dazu nicht allzu viel Zeit. Es ist wichtiger, den Glaubenssatz umzuschreiben und, noch wichtiger, ihn in deinem Unterbewusstsein zu verankern. Das Unterbewusstsein ist nämlich der Ort, an dem diese Überzeugungen gespeichert sind. Du kannst dir das Unterbewusstsein wie eine Bibliothek vorstellen. Je nach Situation, in der du dich befindest, spielt der eine oder andere Glaubenssatz in Endlosschlaufe und manifestiert das, was sich in Deinem Leben spiegelt. Du kannst mit Deinem Wachbewusstsein gegensteuern so viel du willst, es wird sich nur kurzfristig etwas ändern.  Das, was in der Endlosschlaufe über das Unterbewusstsein läuft, ist deine Realität. 

Es gibt mehrere Möglichkeiten, das Unterbewusstsein und das darin Gespeicherte umzuschreiben. Ein veränderter Bewusstseinszustand ist immer von Vorteil, denn in diesem Zustand ist der Wächter, der die Bibliothek des Unterbewusstseins bewacht, am Schlafen und lässt zu, dass die Dateien umgeschrieben werden. Ich stelle dir hier zwei Möglichkeiten vor, mit denen ich sehr gute Erfahrungen machte. Du kannst natürlich auch beide zusammen anwenden.

Bei der ersten Methode setzt du dich an einem ruhigen Ort, an dem du für mindestens fünf Minuten ungestört bist. Achte dich auf deinen Atem und schaue mit offenen Augen nach oben zu deinen Augenbrauen, während du den Kopf in der gleichen Stellung belässt. Schaue deine Augenbrauen für zehn Sekunden an und schliesse dann deine Lider, während die Augen immer noch nach oben gerollt sind. Entspanne nun deine Augen. Dein Unterbewusstsein ist nun bereit, umprogrammiert zu werden. Sage laut oder in Gedanken zu dir selbst: «Ich gehöre überall dazu, wo ich das möchte. Ich bin geliebt und akzeptiert». Wiederhole diesen Satz abermals und lasse ihn wirken. Nach etwa fünf Minuten sprichst du laut oder in Gedanken: «Ich zähle bis drei und bin dann vollständig wieder in meinem Wachbewusstsein. Eins, zwei, drei». Öffne deine Augen und erlaube dir, wieder zurück zu kommen. Wiederhole diesen Vorgang am Morgen und am Abend vor dem Schlafengehen.

Eine weitere Methode ist, dass du den umprogrammierten Glaubenssatz mit einem Aufnahmegerät aufnimmst und in Endlosschlaufe während des Einschlafens anhörst. Geeignete Programme gibt es auf den mobilen Geräten, wichtig ist nur, dass sie eine Loop Funktion haben. 

Du kannst natürlich jegliche Glaubenssätze auf diese Art und Weise transformieren. Wenn du einmal damit angefangen hast, werden dir deine Begrenzungen rasch bewusst und du kennst ja jetzt eine Möglichkeit, dir selbst zu helfen. Viel Spass beim Ausprobieren und beobachten, wie sich dein Leben verändert.

In meinem Buch „Erkenne und lebe dein Selbst“ habe ich noch mehr über Glaubenssätze und Vieles mehr geschrieben:

https://www.amazon.de/Erkenne-lebe-dein-Selbst-Schnider/dp/3843413444/ref=sr_1_2?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&keywords=erkenne+und+lebe+dein+selbst&qid=1572615073&sr=8-2

Lisa Schnider, 1. November 2019 

Jeder Tag ein neuer Anfang – wie du das Leben in eine neue Richtung lenken kannst

Was kommt dir am Morgen, wenn du aufwachst, als erstes in den Sinn? Gut möglich, dass es Gedanken sind, die du bereits gestern hattest. Und vorgestern. Und auch vorvorgestern. Der Mensch hat pro Tag ca. 60’000 Gedanken. Der grosse Teil davon wiederholt sich täglich. Wenn wir davon ausgehen, dass unsere Gedanken unsere Realität erschaffen, ist es kaum verwunderlich, dass viele Menschen sich im Leben nicht weiter entwickeln, sondern lediglich im Kreis oder an Ort und Stelle bleiben und einfach das Leben leben, das sie sich zurecht denken. Oft scheint es schier unmöglich, die Gedanken zu kontrollieren oder in Alltagstrott eine neue Richtung zu lenken.

 

Woher kommen unsere Gedanken?

 

Diese Frage versucht die Wissenschaft schon seit längerer Zeit zu beantworten. Klar ist, dass unser Gehirn sich mit dem Prozess des Denkens beschäftigt. Es ist jedoch nicht hinreichend nachgewiesen, dass Gedanken ihren Ursprung im Gehirn haben.

 

Es gibt Gedanken, die aufgrund äusserer Umstände entstehen. Man sieht oder erfährt etwas im Aussen und bildet sich darüber eine Meinung. Man teilt ein in gut oder schlecht. Diese Form von Gedanken machen in unserem Leben einen sehr grossen Anteil aus. Wenn man sich darauf achtet, wie oft man sich eine Meinung bildet, kann dies ganz schön erschreckend sein. Bringen uns diese Gedanken in unserem Leben weiter? Mitnichten. Eher im Gegenteil. Eine Alternative dazu, zu allem und jedem eine Meinung zu haben und dadurch Energie zu verschwenden, kann man sich der Meinung enthalten. Es einfach gut sein lassen, dass eine Situation so ist. Sie zu akzeptieren, egal ob diese gut oder schlecht zu sein scheint. Allein dadurch hält man das eigene Energieniveau höher und kann sich mehr auf das eigene Leben konzentrieren.

 

Zurück zu den Gedanken und woher sie kommen. Nehmen wir an, ein Gedanke kommt wie aus dem Nichts, also ohne äusseren Umstand. Entsteht dieser auch im Gehirn? Ich glaube nicht. Ich gehe davon aus, dass diese Gedanken über unsere Gefühle den Weg aus dem morphischen Feld in unser Bewusstsein finden. So, als würde das in uns präsente Gefühl einen Gedanken aus dem Feld anziehen. Diese Gedanken haben nichts mit dem Aussen, sondern mit uns selbst zu tun. Möchte man in seinem Leben etwas ändern, ist es nicht ratsam, seine Gedanken zu kontrollieren, sondern dafür zu sorgen, dass das Grundgefühl, mit dem man durch das Leben geht, ein neutral – positives ist.Weshalb soll man sich mit einem neutral – positiven Gefühl zufriedengeben und nicht ein überschwänglich positives Gefühl sein Leben beherrschen lassen? Dies ist aus energetischer Sicht ratsam. Wir leben in einer Welt der Polarität. Es gibt eine Mitte, positiv und negativ. Die Energie sucht immer den Ausgleich. Somit wird jedes zu positive wie auch zu negative Gefühl ausgeglichen. Man spricht hier auch von Überschusspotentialen. Die grösste Freude aber auch die tiefste Trauer vergehen. Das, was bleibt, ist das Sein, dieses neutral-positive Gefühl.

 

Veränderungen geschehen Tag für Tag

 

Wenn man sich Veränderungen im Leben wünscht, ist es ratsam, eine abendliche Rückschau zu halten und zwar eine solche, bei der man nicht die Tätigkeiten oder Vorkommnisse anschaut, sondern die Gefühle des Tages nochmal präsent macht. Was bedeuten diese Gefühle. Hätte eine Situation anders ausgehen können, wenn die Gefühle anders gewesen wären? Haben bestimmte Gefühle Energie abgezogen oder zugefügt? Sollten sich gewisse negative Gefühle öfters wiederholen, ist es ratsam, diese am Abend zu transformieren. Vor dem Schlafengehen empfehle ich zudem, sich zu reinigen. Die körperliche Reinigung wurde uns antrainiert, was wir oft vergessen ist jedoch die energetische Reinigung. Die Reinigung mit Licht ist eine einfache und sehr wirksame Methode, wie man sich am Abend von fremden Energien befreien kann. Stelle dir dazu einfach vor, wie ein strahlend helles Licht deinen Körper von innen ausfüllt. Da, wo das Licht nicht nach aussen scheinen kann, befinden sich Blockaden. Löse diese auf, indem du die Aufmerksamkeit zusammen mit dem Licht so lange auf dieser Stelle hältst, bis sich das Dunkel auflöst.

Auf diese Weise sichert man sich eine gute Nachtruhe und kann am anderen Morgen den Tag selbstbestimmt starten. Damit jeder Tag ein neuer Anfang wird.